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21.09.2018 NW Bünder Tageblatt


Kinder malen . . .

Ausstellungseröffnung:

Nadeshda Horte (hinten, 3. v.l.) und Bürgermeister Wolfgang Koch mit den Schülern der Kunstschule Bünde. Foto: GERALD DUNKEL

Kinder malen unter dem Titel „Hier bin ich am liebsten“

Ausstellung: Nadeshda Horte und ihre Schüler der Kunstschule Bünde zeigen im Rathausfoyer bis zum 19.
Oktober ihre gemalten Lieblingsorte. Am Samstag stellt die Kunstschule sich um 10.45 Uhr beim
Weltkindertag im Rathausfoyer vor

Bünde (ged). Zum dritten Mal stellt die Kunstschule Bünde Bilder ihrer Schüler aus. Gestern eröffnete Bürgermeister Wolfgang Koch
zusammen mit der Künstlerin Nadeshda Horte die aktuelle Ausstellung im Rathausfoyer. Horte sucht sich speziell zum
Weltkindertag immer Themen aus, die ihre jüngeren Kunstschüler bewegen. Im vergangenen Jahr hieß das Thema „Wie Kinder ihre
Zukunft sehen“. Die aktuelle Ausstellung titelt „Hier bin ich am liebsten.“ Auch für Wolfgang Koch interessant zu sehen, wie die
Kinder ihre Stadt sehen oder was sie sich von ihr wünschen.
Gleich zuerst fiel Koch ein Bild mit dem Freibad auf, das kaum aktueller sein könnte. „Ich finde es toll, dass sich auch schon die ganz
Jungen mit den städtischen Themen beschäftigen und nehme die Anregungen in den Bildern gern zur Kenntnis. Man darf das ja auch als Wunsch für die Zukunft deuten“, so Koch.




Die Lieblingsorte der Kinder und Jugendlichen sind vielfältig und reichen von der Laurentius-Kirche über die Landschaft um Bünde
herum bis hin zur Kunstschule selbst. Der jüngste Schüler ist gerade mal zwei Jahre alt. „Es ist schön zu sehen, wenn er bei mir im
Hochstuhl sitzt und malt“, sagt Nadeshda Horte. Der junge Mann blieb zwar eher abstrakt in seiner Darstellung, zeigte aber ein
Gefühl für warme Farben. Ocker ist dabei sein Favorit.
Kunstlehrerin Nadeshda Horte stellte bei der Eröffnung jedes einzelne der 28 Bilder vor und hatte für ihre Schützlinge eine Urkunde
und eine kleine Überraschung dabei. Sie ist besonders auf die Entwicklung ihrer Schüler stolz und freut sich, dass sich auch die
Kleinen an größere Formate heranwagen. „Wir haben diesmal viele perspektivische Bilder dabei. Zum Beispiel die Salinen oder die
Einkaufsstraße“, sagt Nadeshda Horte. Auch die Vielfalt der Medien nimmt zu. So greifen auch die jüngeren Kinder nicht mehr nur zu
Buntstiften, sondern finden auch Gefallen an Aquarell- und Acrylfarben.
Bis zum 19. Oktober können sich Besucher des Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten die Bilder ansehen.


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