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26.11.2018 WFB Bünder Zeitung


Willkommen auf der Welt

JUGENDAMTSMITARBEITER MARCO FORDERMANN (VORNE, VON LINKS), DESIREÉ SCHLÄGER MIT LEA, CHANTAL ROCKSTROM MIT LIAM, GHINWA MAKKAWI MIT EMILY, SEBASTIAN SCHLÄGER MIT LIAM (HINTEN, VON LINKS), BÜRGERMEISTER WOLFGANG KOCH, JUGENDAMTSMITARBEITERIN DANIELA REDEKER UND SILAS HÄCKER FREUEN SICH ÜBER DIE VIELZAHL VON ANGEBOTEN FÜR JUNGE FAMILIEN

Bürgermeister Koch begrüßt neugeborene Babys im Rathaus

Bünde(BZ). Bereits seit elf Jahren werden zweimal jährlich alle in Bünde lebenden Neugeborenen mit ihren Eltern ins Rathaus eingeladen. Die 24. Auflage der Neugeborenenbegrüßung fand am Samstag statt.

»Wenn man Kinder bekommt, dann gibt es in der ersten Zeit auch mal Schwierigkeiten – nicht alles ist immer schön«, weiß Bürgermeister Wolfgang Koch. Ob Fragen zur Kinderbetreuung, Unsicherheiten bezüglich der Kindesentwicklung oder das Thema, wann man als Mutter wieder in den Beruf einsteigt – bei der Neugeborenenbegrüßung im Ratssaal konnten sich die anwesenden Eltern über eine Vielzahl von Unterstützungsangebote und Beratungsmöglichkeiten informieren.

»Wir haben insgesamt 201 Familien eingeladen, deren Kinder zwischen Mai und Oktober diesen Jahres geboren wurden«, erklärte Marco Frodermann vom Jugendamt, der das Projekt seit mehreren Jahren betreut. Um die jungen Eltern bei einem guten Start in ihren neuen Lebensabschnitt zu unterstützen, boten mehr als 20 unterschiedliche Institutionen, Vereine und Beratungsstellen kostenloses Infomaterial an ihren Ständen an. So waren unter anderem die Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kindern des Kreises Herford und eine Stillberatung vor Ort, ebenso wie das Bundesprogramm »Kita-Einstieg« und diverse Kindertagesstätten.
»Spätestens wenn es an die Suche nach einem Kitaplatz geht, setzt man sich mit den Betreuungsangeboten auseinander«, so Koch. Das Thema Kita erläuterte er in seiner Begrüßungsrede noch genauer:




Durch die steigenden Geburtenzahlen habe der Kita-Ausbau hohe Priorität – insgesamt sieben Kindertageseinrichtungen sollen erweitert werden, um so 218 neue Betreuungsplätze zu schaffen. »Wer einen Kitaplatz benötigt, der soll ihn auch bekommen. Wir legen großen Wert auf Familienförderung«, so Koch.

»Die Umgebung der Stadt ist optimal, um ein Kind großzuziehen«, findet auch Ina Heidenreich aus Bünde, die mit ihrem sechs Wochen alten Sohn Finn ins Rathaus gekommen ist. Auch das Angebot bei der Neugeborenenbegrüßung gefällt ihr: »Für mich ist es besonders interessant, weil ich auch noch einen älteren Sohn habe, der bald in den Kindergarten kommt.« Auch Ghinwa Makkawi, die mit Töchterchen Emily (sechs Monate) eingeladen wurde, fühlt sich gut beraten: »Es ist wichtig zu wissen, was es für Angebote in der Stadt gibt. Ich fühle mich gut aufgehoben«, erklärt sie.

Daniela Djanic von »Pro Familia« weiß um die Probleme, die auf junge Eltern zukommen: »Wir wollen einen Überblick geben für die erste Zeit zu dritt: Elterngeld, Betreuung, Verhütung nach der Geburt – da gibt es oft viele offene Fragen.« An vielen Ständen gab es außerdem kleine Geschenke für die Familien, wie etwa die selbst gestrickten Babyschuhe des Diakonischen Werks.

Auch für die älteren Geschwisterkinder war gesorgt: Während ihre Eltern sich informierten, durften sie an einem Trommelbau-Workshop teilnehmen.