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28.09.2015 NW Bünder Tageblatt


Mitstreiter der ersten Stunde....

Verbindet eine lange Freundschaft:

Die elfköpfige Delegation aus Leisnig mit ihren Bünder Gastgebern. Foto: Björn Kenter

Mitstreiter der ersten Stunde der Städtepartnerschaft feiern ein Wiedersehen im Rathaus

Besuch aus Sachsen: Elfköpfige Delegation aus Bündes Partnerstadt Leisnig weilte am Zwiebelmarkt-Wochenende
anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen den beiden Städten in der Elsestadt

Bünde. Bürgermeister Wolfgang Koch empfing die Besucher aus Sachsen gemeinsam mit Vertretern der Stadt Bünde am Freitag im Bünder Rathaus zu einem Imbiss und gemütlichem Beisammensein, bevor Bünder und Leisniger gemeinsam über den Zwiebelmarkt bummelten.

Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth bedankte sich für die Einladung mit einer Silbermünze, die für das Burg- und Altstadtfest in Leisnig geprägt wurde. Zudem lud das Stadtoberhaupt die Bünder für das kommende Jahr zu diesem Fest ein, das Ende August 2016 stattfindet. "Die Einladung nehmen wir gerne an und hoffen, dass möglichst viele Bünder Bürger mitfahren werden. Wir freuen uns darauf", sagte Koch.

Aus beiden Städten waren viele Menschen dabei, die die Partnerschaft seit den Anfängen begleitet haben. Neben Leisnigs damaligem Bürgermeister Heiner Stephan hatten unter anderem auch der noch immer im Stadtrat vertretene Eberhard Jahn und Carla Lichtenstein, Vorsitzende des Kulturbundes, den Weg nach Bünde gefunden.





Auf der Bünder Seite waren der ehemalige Stadtdirektor Gerhard Thees, der damalige Bürgermeister Siegfried Hagemann und seine Stellvertreterin Ursula Oevermann sowie Dagmar Rabe, Witwe des 2006 verstorbenen SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Rolf Rabe, der Einladung gefolgt.

Ein Wiedersehen feierte Eberhard Jahn mit Oswald Rieso, ehemaliges Mitglied der SPD-Ratsfraktion. Als einige Mitglieder der Bünder Sozialdemokraten 1990 Leisnig einen Besuch abstatteten, war Rieso bei Jahn untergebracht. "Als wir einander zugeteilt wurden, haben wir uns kurz angeschaut und es hat sofort funktioniert. Aus diesen Kontakten ist eine Freundschaft entstanden, die bis heute gehalten hat", betont Jahn. Noch gut kann sich der 74-jährige daran erinnern, dass der Bünder Rieso neben einer Camping-Ausrüstung auch eine Tasche voller Butterbrote mit dabei hatte, da er nicht gewusst hatte, wo und wie er untergebracht sein würde. "Das war allerdings völlig unnötig", blickt Rieso mit einem Lächeln zurück. Einige Monate später beherbergte der Bünder die Leisnigerin Ulrike Bohrisch, die in der Bünder Stadtverwaltung ein Praktikum absolvierte.

© 2015 Neue Westfälische
11 - Bünde, Montag 28. September 2015


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