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30.04.2015 WFB Bünder Zeitung


Koch plädiert erneut für den Cordes-Abriss

Der Vorstand (von links):

Marc Lehmann, Jana Nagel, Wolfgang Koch, Karola Clausmeier, Mathias Steuer und Dr. Heinz-Georg Beneke.

Bünde (BZ). Wahlen zum Vorstand standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Ennigloh-Muckum
im Gasthaus »Leib und Seele« im Dustholz. In ihrem Rechenschaftsbericht blickte Vorsitzende Karola Clausmeier auf eine erfolgreiche Amtszeit zurück: Bei der Kommunalwahl konnten alle vier Ratskandidaten ihre Wahlkreise direkt gewinnen und Wolfgang Koch wurde als Bürgermeister bestätigt. Bei den folgenden Abstimmungen wurde Ratsfrau Karola Clausmeier als Vorsitzende einstimmig wiedergewählt, zu ihren Stellvertreter bestimmten die Mitglieder ebenfalls einstimmig Jana Nagel
und Dr. Heinz-Georg Beneke. Schriftführer bleibt Mathias Steuer, Beisitzer sind Marc Lehmann und Gabi Westermann-Koch.
Unter der Überschrift »Bünde in Zeiten knapper Kassen – was kann, was möchte und was muss sich die Stadt noch leisten« erstattete Bürgermeister Wolfgang Koch einen Bericht zur aktuellen Haushaltslage und den bisher eingeleiteten Maßnahmen zur Konsolidierung des Haushaltes, die im Ergebnis zu einer um 1,2 Millionen Euro verminderten Neuverschuldung geführt habe.

Sein erklärtes Ziel sei, die Vermeidung einer Haushaltssicherung und die deutliche Verminderung des Eigenkapitalverzehrs in den nächsten Jahren. »Dabei wird es unvermeidbar sein, dass Politik auch unpopuläre Maßnahmen beschließt, die durchaus zu spürbaren Veränderungen für den Bürger führen.« Er sei aber sicher, dafür auch auf Verständnis zu treffen, da eine weiter zunehmende Verschuldung zu Lasten kommender Generationen schlicht und einfach nicht zu vertreten sei. Gleichzeitig sei aber
klar, dass Investitionen, zum Beispiel in die städtische Infrastruktur, überall dort umgesetzt werden müssten, wo dies sinnvoll sei. Enttäuscht zeigte sich der Bürgermeister von den zähen Verhandlungen mit dem Denkmalschutz in Sachen Cordes-Gelände.
»Alles andere als ein Abriss wäre an dieser Stelle wirtschaftlich und städtebaulich absolut nicht sinnvoll« war die einhellige und deutlich formulierte Meinung der Mitglieder zu diesem Thema.


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