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Wirtschaftsförderung bleibt Chefsache!

Wir wollen Bünde als lebenswertes Mittelzentrum erhalten: für Familien, für Singles, für alt und jung. Dazu gehören Arbeitsplätze und ein attraktives Freizeitangebot.

Für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen benötigen wir weitere Gewerbeflächen, um die Anfragen von Unternehmen erfüllen zu können.


Besuch im Produktionsbereich:

Die Geschäftsführer Daniel und Josef Schwarz, Bürgermeister Wolfgang Koch und Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel (von links ). In Zukunft will Koch regelmäßig heimische Unternehmen besuchen. Foto: BZ

»Wir fühlen uns hier wohl«

Dialog zwischen Wirtschaft und Politik - Koch besucht Firma Schwarz
Bünde (BZ). Politik und Wirtschaft an einen Tisch bringen, sich besser kennen lernen, den gegenseitigen Dialog suchen und davon profitieren. Das ist das Ziel einer neuen Besuchsreihe von Bürgermeister Wolfgang Koch.

Regelmäßig wird er bei verschiedenen Bünder Unternehmen zu Gast sein - der Auftakt fand jetzt bei J. Schwarz Folienverarbeitung statt.
Die Idee ging aus einer Umfrage hervor. »Der Wunsch nach mehr Dialog kam von den Betrieben selber«, erläutert Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel. Im Rahmen der Kampagne »Erfolg made in Bünde« habe die Stadt diese Anregung aufgegriffen und gemeinsam mit dem Bürgermeister die Besuchsreihe initiiert, ergänzt Stadtmarketing-Chef Ralf Grund.
»Ich erhoffe mir, von den Unternehmen zu erfahren, wie hiesige Standortfaktoren wahrgenommen werden oder zu verbessern sind«, sagt Koch.
Bei dem Rundgang durch das inhabergeführte Familienunternehmen J. Schwarz Folienverarbeitung zeigte sich der Bürgermeister vom Leistungsspektrum und weltweiten Absatzmarkt mit den Schwerpunkten Europa und Asien beeindruckt. »Es ist interessant zu sehen, wie hier bekannte Produkte mit modernsten Maschinen hergestellt werden«.



1978 wurde das Unternehmen mit Sitz im Industriegebiet Ennigloh gegründet, beschäftigt heute 53 Mitarbeiter und verfügt über eine Produktions- und Lagerfläche von 3250 Quadratmetern. Hergestellt werden technische Folienartikel, Kunststoff-Formteile und Druckprodukte, hauptsächlich in den Fertigungsverfahren Siebdruck, Laserschneiden und Fräsbearbeitung. Zu den Abnehmern gehören Partner aus den Bereichen Verkehrstechnik, Maschinenbau, Automaten- und Automobilhersteller, Medizintechnik, Möbelindustrie und weitere mehr.
In einem Gespräch mit den Geschäftsführern Josef und Daniel Schwarz sowie Dirk Moritz vom Vertrieb und Marketing diskutierte Koch über die Qualitäten der Stadt als wirtschaftlichen Standortfaktor. »Wir haben wenig Grund zur Kritik, fühlen uns hier wohl und sehen unseren Standort durch zukünftige Erweiterungen und Investitionen gesichert«, sagt Daniel Schwarz. Für ihn sei der Bildungsfaktor von entscheidender Bedeutung. »Die Jugend ist die Gesellschaft von morgen und wenn diese nicht in Lohn und Brot steht, schafft das große Probleme.« Koch kritisierte die aktuellen Lehrpläne, die seiner Meinung nach überarbeitet werden müssten. »Viele Inhalte werden im späteren Berufsleben kaum mehr benötigt.« Freizeitmöglichkeiten und ein interessantes Umfeld seien wichtige Standortfaktoren für ein Unternehmen, meint Josef Schwarz. Das sei in Bünde vorhanden.

Artikel vom 11.03.2010


Präzisionsarbeit:

Daniel Schwarz (l.) zeigt de mBürgermeister eine Folie mit Referenzmarken für optische Erkennungssysteme. Rechts steht Seniorchef und Firmengründer Josef Schwarz. FOTO: DUNKE

Firma Schwarz hinterlässt einen „aufgeräumten Eindruck“
Vertiefung der Kommunikation: Auftakt zur Besuchsreihe des Bürgermeister bei heimischen Unternehmen

Bünde (ged). Mehr Gespräche mit der Politik, das wünschten sich im vergangenen Jahr viele Unternehmen bei einer einer Befragung. Die Firma J. Schwarz Folienverarbeitung war gestern das erste Ziel des Bürgermeisters in einer langen Reihe von Besuchen. Und Wolfgang Koch war angesichts der Produktpalette und des Vertriebsbereichs des Unternehmens verblüfft

Es gebe zwar keinen festen Turnus, aber etwa einmal im Monat will Bürgermeister Wolfgang Koch mittelständische und auch kleinere Unternehmen hier am Standort besuchen, mit dem Ziel, mehr über die Standortfaktoren zu erfahren, bei denen die Stadt unterstützen kann.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Daniel Schwarz stellte sich heraus, dass es nicht unbedingt Standortfaktoren sind wie schnelle Genehmigungsverfahren oder der Gewerbesteuerhebesatz, weswegen sich ein Unternehmen in Bünde ansiedele. Es sei vielmehr ein intaktes Umfeld mit Freizeitmöglichkeiten und erschwinglichen Immobilienpreisen, das zufriedene Mitarbeiter schaffe.

„Genauso wichtig ist, dass Schüler für eine Ausbildung entsprechend gut qualifiziert aus der Schule kommen. Sie sind schließlich unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft von morgen“, sagte Daniel Schwarz.

Auch Wolfgang Koch sieht bei den Lehrplänen einiges im Argen. Es gebe noch zu viel Stoff darin, der für eine Zeit nach der Schule von sehr geringer Bedeutung sei. „Die Lerninhalte müssen mehr auf eine späteres Berufsleben ausgerichtet sein“, so der Bürgermeister.

Bei einem Rundgang durch das Unternehmen lernte Wolfgang Koch die Produktpalette der Firma Schwarz kennen. Mit 53 Mitarbeitern werden dort Folienartikel und Kunstoffformteile hergestellt in den Verfahren Siebdruck, Laserschneiden und Fräsen. Zu den Kunden gehören Konzerne in Europa und Asien aus den Branchen Automaten, Verkehrstechnik, Medizintechnik und der Möbelindustrie. Koch: „Ich sag’s mal lapidar: Das macht hier einen sehr aufgeräumten Eindruck.“

© 2010 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Dienstag 09. März 2010


Vorfreude:

Armin Schmitz (l.) und Frauke Schwietert (3. v. l.) von der Agentur für Arbeit, Klaus Goeke (2. v. l.; Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford), Stadt-Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel (2. v. r.) und Bürgermeister Wolfgang Koch (r.) bei der Präsentation der 13. Bünder Ausbildungsplatz-Börse und des aus Anlass dieser Veranstaltung erstellten Info-Standes der Stadt Bünde. FOTO: P.P.

100 Betriebe stellen sich vor

13. Ausbildungsplatzbörse in der Bünder Stadthalle am 5. Februar

Jugendlichen frühzeitig Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven aufzuzeigen, das ist das Ziel der Bünder Ausbildungsplatzbörse, die jährlich von der Stadt Bünde in Kooperation mit der Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford und der Agentur für Arbeit ausgerichtet wird.

Am Freitag, 5. Februar, findet in der Bünder Stadthalle zwischen 13 und 17 Uhr die bereits 13. Auflage statt. Gemeinsam haben die Veranstalter rund 100 Aussteller – Unternehmen, Betriebe, Firmen, Kommunen, Dienstleister und Berufskollegs – mit ins Boot geholt, die detaillierte Einblicke in zahlreiche Berufsfelder gewähren. Das gemeinsame Anliegen: Absolventen aller Schulformen bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz zu unterstützen. Und davon profitieren schlussendlich beide Seiten.





Die Jugendlichen können sich in ungezwungener Atmosphäre, anders als bei einem Vorstellungsgespräch, über verschiedene Lehrberufe in ansässigen oder überregionalen Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk oder Dienstleistungsgewerbe informieren, sich einen ersten Eindruck verschaffen und selbst einen hinterlassen.

Auf der anderen Seite sind die Firmen und Betriebe daran interessiert, sich und ihr Berufsbild zu präsentieren und frühzeitig nach qualifiziertem Nachwuchs Ausschau zu halten, denn gut ausgebildete Mitarbeiter sind der Grundstock für den unternehmerischen Erfolg in der Zukunft. „Und das besonders vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangel-Crashs“, so Hartmut Bokel von der Bünder Wirtschaftsförderung. Man sei froh, auf der Ausbildungsplatzbörse erneut einen breit gefächerten Branchenmix präsentieren zu können.

Neben den großen Industrie- und den kleinen Handwerksbetrieben aus Bünde seien auch Vertreter aus Bündes Nachbarkommunen sowie aus weiten Teilen Ostwestfalens vor Ort. „Das überregionale Interesse ist eine der Stärken dieser Messe“, so Bokel.

© 2010 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Donnerstag 04. Februar 2010


Chance, auf sich aufmerksam zu machen

13. Ausbildungsplatz-Böse in der Stadthalle

Bünde (p.p.). In Hotels bleibt auf allen Etagen die Zimmernummer 13 ausgespart. Die Ausbildungsplatz-Böse in der Bünder Stadthalle kommt am Freitag, 5. Februar, ganz ohne solche Spökenkiekerei aus. Zum 13. Mal wird diese Börse mittlerweile veranstaltet. Und sie beginnt auch noch um 13 Uhr.

Dass deshalb etwas schief gehen könnte, befürchten aber weder die Veranstalter (Stadt Bünde, Wirtschaftsinitiative, Agentur für Arbeit) noch eine der 100 Firmen und Institutionen, die sich am Freitag kommender Woche in Bünde präsentieren. „Erfreulich viele Firmen“, stellt Armin Schmitz von der Agentur für Arbeit fest. Andernorts überwögen bei solchen Gelegenheiten die Schulen und Fortbildung-Institute. „Und auch große Firmen“, lobt Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel namens der Stadt Bünde mit Blick auf Gerresheimer (Bünder Glas), Hettich, Nolte-Küchen (Löhne), Weinrich (Herford) sowie zwei Debütanten (ein Logistikunternehmen aus Bielefeld und Häcker-Küchen aus Rödinghausen).

Bürgermeister Wolfgang Koch hob in der Präsentation der Ausbildungsplatz-Börse die Chance hervor, eine Vorauswahl von Spreu und Weizen zu treffen. Denn dass im Kreis Herford die Zahl der Ausbildungsverträge anno 2009 um 10,9 unter der des Vorjahres lag, könne auch etwas mit mangelnder Qualifikation mancher Bewerber zu tun haben. Und die Bewerbermesse biete die gute Chance, beim potenziellen künftigen Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen.





Die Stadt Bünde selbst, so Hartmut Bokel, gehe mit gutem Beispiel voran und bietet zum 1. Juli fünf Stellen an: zwei für angehende Verwaltungs-Fachangestellte, eine für die gleiche Richtung, aber mit Spezialgebiet Medien, sowie zwei weitere für Brandmeister-Anwärter im Dienst der hauptamtlichen Feuerwache an der Dünner Straße.

Sogar zehn Stellen in petto hat Anja Schwengel, bei der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford zuständig für die Verbundausbildung und die „Widustifte“. Zwei Stellen für angehende Anlagenmechaniker/innen, ein(e) Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik, eine(e) Gärtner/in, drei Hauswirtschafter/innen, ein(e) Sport-und Fitnesskaufmann/frau und eine Azubi-Stelle für eine(n) künftige(n) Veranstaltungskaufmann/ frau

kann die Initiative durch den Erlös des Widufix-Laufes 2009 mitfinanzieren (mit jeweils 100 Euro pro Monat). Und natürlich werden auch diese Stellen Objekt der Begierde bei der 13. Bünder Jobbörse sein.

Auch für junge Leute aus den Nachbarkreisen. Hartmut Bokel: „Von Melle oder Hüllhorst nach Bünde ist es schließlich nicht allzu weit.“

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Bünder Tageblatt, Freitag 29. Januar 2010


Stehen für Unternehmerfreundlichkeit in Bünde:

Bürgermeister Wolfgang Koch und Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel. FOTO:NW

Bünde punktet mit niedriger Gewerbesteuer

Stadt präsentiert sich in einer neu herausgebrachten Informations-Broschüre für Unternehmer als starker Wirtschaftsstandort

Bünde (ar). Der Konkurrenzdruck zwischen den Städten ist groß, jede Kommune wirbt um neue Unternehmen, hat wirtschaftliches Wachstum und die für Wohlstand und Zufriedenheit so wichtigen Arbeitsplätze im Blick. Grund genug für Bünde, seine Stärken hervorzuheben und deutlich zu machen, dass die zweitgrößte Stadt im Kreis Herford im Regionalvergleich in vieler Hinsicht punktet und für Unternehmer durchaus Vorteile bietet.

Im Juni diesen Jahres startete Stadtmarketingchef Ralf Grund eine Imagekampagne, an der sich mit Revell, Miele, dem Bäckerjungen, Bopla, GMA und Arnold André sechs namhafte Bünder Unternehmen beteiligen. Sie werben unter dem Slogan „Erfolg made in Bünde“ auf Plakaten, in Anzeigen und in Radiospots stellvertretend für die Vielfalt am Standort. Unter dem gleichen Slogan hat die Stadt nun eine Broschüre herausgebracht, die die wichtigsten Standortfaktoren der Stadt zusammenfasst und Bünde als leistungsstarkes Mittelzentrum in Ostwestfalen präsentieren soll. „Wir haben lange überlegt, wie wir es machen“, sagt Grund. Letztlich herausgekommen ist eine modern und unkonventionell gestaltete, handliche Broschüre, die schnell Einblick und Überblick über den Wirtschaftstandort bietet. „Der Unternehmer von heute hat keine Zeit, sich erst durch viele Seiten und komplizierte Statistiken zu lesen“, sagt Grund. Insofern begnügt sich das Heft in DIN-A5-Größe mit 20 Seiten. Wer es



durchblättert wird schnell erfahren, dass Bünde den zweitniedrigsten Gewerbesteuer-Hebesatz im Kreis Herford aufweist. Für den städtischen Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel ist das aber nur einer von vielen Vorteilen: direkter Anschluss an die Autobahn, 3.000 kostenlose Parkplätze in der Innenstadt, ein starker Einzelhandel, eine Kaufkraft von 19.612 Euro je Einwohner und ein gut ausgebautes Schul- und Kinderbetreuungsangebot – das sind Argumente, mit den Bokel neue Unternehmer überzeugen will, sich in Bünde anzusiedeln.

Gibt es dafür noch genügend Flächen? Bokel sagt ja. „Allerdings müssen wir darüber nachdenken, das Gewerbegebiet Spradow weiter auszubauen.“ Das sei aber eine Sache, die zunächst mit den Grundstückseigentümern geklärt werden müsse. Die Broschüre bietet Informationen über die in Bünde vorhandenen sechs Gewerbegebiete, dort noch existierende freie Flächen und den Mietspiegel.

Was letzteren angeht, muss sich Bünde vor allem an der niedersächsischen Nachbarstadt Melle messen lassen. „Die konnten Unternehmen mit sehr günstigen Preisen ansiedeln“, weiß Bokel. Nichtsdestotrotz müsse man dieser Konkurrenz etwas entgegen setzten. Bürgermeister Wolfgang Koch will in Zukunft engen Kontakt zur Bünder Wirtschaft halten und auf diese Weise Unternehmerfreundlichkeit demonstrieren. Wie diese sich gestaltet, ist seit Oktober auch auf der Homepage www.wirtschaft-buende.de zu sehen. Grund zeigte sich über die 2.000 Klicks von Besuchern, die schon im Oktober gezählt wurden, zufrieden. „Das ist ein guter Anfang“, findet er.

© 2009 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Mittwoch 18. November 2009


Siekmann Rohrbogen

Geübter Handgriff:

Mit einer Eisenstange holt Sergej Bosche einen Stahlrohling, der kurz danach in die gewünschte Bogenform gepresst wird, aus dem 1.150 Grad heißen Aufwärmofen. Heiko Büscher (Produktentwicklung), Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel, Annette Pohlmann (Verkauf, Einkauf), Betriebsleiter Peter Herr, Bürgermeister Wolfgang Koch und Geschäftsführer Jürgen Büscher (v. l.) schauen zu. (NW)


Döpke Metallwaren und Ladenbedarf

Besuch bei Firma Döpke Metallwaren und Ladenbedarf

Bürgermeister Wolfgang Koch, Schauwerbegestalterin Imke Pytlik, Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel und Geschäftsführer Dieter Döpke vor dem selbst gefertigten Verkaufstresen

Trotz Hightech zählt der Faktor Mensch

Bürgermeister Wolfgang Koch besucht die Firma Döpke Metallwaren und Ladenbedarf

Bünde. Blitzschnell wandert der grelle Punkt über das daumendicke Metall und setzt einen sauberen Schnitt. „In unserem Unternehmen ist Präzision gefragt, hier kommt es gewöhnlich auf Millimeter-Bruchteile an“, sagt Dieter Döpke. Durch eine Glasscheibe beobachtet Bürgermeister Wolfgang Koch den Schneidevorgang des Lasers, der einem kleinen Feuerwerk ähnelt.
Die Firma Döpke Metallwaren und Ladenbedarf ist das dritte Unternehmen, bei dem Wolfgang Koch im Rahmen seiner Besuchsreihe „im Dialog mit Unternehmen“ durch Bünder Betriebe zu Gast war. „Nur mit einem solchen Know-How und der Vielseitigkeit, wie wir sie hier erleben, kann man heutzutage den Wünschen der Kunden gerecht werden“, so Koch.
Vielseitigkeit ist bei der Firma Döpke wörtlich zu nehmen. Am Standort in Bünde werden Bauteile und -gruppen für Geschäftspartner aus dem Apparate-, Maschinen-, Fahrzeug-, Schiffs- und Flugzeugbau sowie dem Laden- und Messebau produziert. Zu den Kunden zählen bekannte Modeunternehmen ebenso wie Großhändler mit mehreren hundert Filialen oder auch Formel 1-Teams, für die die Bünder Fahrzeug- und Motorenkomponenten fertigen. „Ich bin immer wieder überrascht, wo sich Produkte 'made in Bünde' wiederfinden“, zeigte sich auch Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel überrascht über den Kundenkreis des mittelständischen Betriebes.
Zu dem 1973 gegründeten Unternehmen gehört auch der „Döco“-Pulverbeschichtungsbetrieb auf dem mittlerweile 8.500 Quadratmeter großen Gelände an der Blankensteinstraße, wo sich die Firma Döpke 1990 angesiedelt hat und seitdem kontinuierlich gewachsen ist. Erst im vergangenen Jahr wurden der Ausstellungs- und Verkaufsraum für Ladenbedarf und Storelights erweitert und mehrere Millionen Euro in den Maschinenpark investiert.




„Als kleinerer Mittelständler konzentrieren wir unsere Leistung offensiv auf den kontinuierlichen Verbesserungsprozess um künftigen ökonomischen und technologischen Herausforderungen gerecht zu werden und gleichwohl die Unternehmens-Platzierung für unsere Partner zu sichern. Dafür investieren wir permanent in komplexe Anlagentechnik, Mitarbeiterschulungen aber auch in Messeauftritte, wie etwa Forum Maschinenbau und Euroshop“, sagt Dieter Döpke, dem sein Sohn Michael inzwischen als Junior-Teilhaber und Prokurist in der Geschäftsleitung zur Seite steht. Im Moment sei ein neuer Internet-Shop durch ein ostwestfälisches Fachunternehmen im Aufbau. Die Investitionen sollen nach Aussage des Firmenchefs auch der nachhaltigen Sicherung der derzeit 40 Arbeitsplätze dienen.
„Wir verstehen uns als Allrounder, Job-Shop, verlängerte Werkbank für unsere Geschäftspartner“, erklärt der Geschäftsführer. Nur durch ein hohes Maß an Flexibilität und die Motivation einer qualifizierten Belegschaft sei es möglich, schnell dem spezifischen Kundenwunsch gerecht zu werden, sagt Döpke, der trotz Automatisierung und jeder Menge Hightech in seinem Unternehmen nach wie vor bewusst auf den Faktor Mensch setzt: „Schlanke Hierarchien und ein persönliches Verhältnis untereinander sorgen für ein gutes Betriebsklima – und das zahlt sich unterm Strich für alle aus.“ Um langfristig auf motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter zurückgreifen zu können, ist für den Geschäftsführer die Ausbildung eigener Mitarbeiter unumgänglich. Aktuell bildet Döpke Konstruktionsmechaniker und Industriekaufleute aus. Für Wolfgang Koch die richtige Strategie: „Nur wer selbst ausbildet, kann dem drohenden Fachkräftemangel entgegen wirken“, so das Fazit des Bürgermeisters nach seinem Rundgang durch das Unternehmen.

Internetseiten:

1) Ladenbedarf

2) storelights

Präzision ist gefragt!

Sener Mutaf (Azubi Konstruktionsmechaniker), Justin Van Duiyvenbode (Azubi Konstruktionsmechaniker), Gerhard Cyrus, Carsten Stork (Dipl.-Ing. Innenarchitekt) vor einem modernen Stanzautomaten